Blog

Keep Calm and Carry Cartons

Ein Büroumzug wirft manches über den Haufen – und sorgt für frischen Wind in der Agentur

Umziehen ist super. Eigentlich ist es genau wie Frühjahrsputz: Alles Unnötige kommt weg – endlich Reinemachen! Allerdings läuft alles etwas anders, wenn man nicht aus einem kleinen, gemütlichen WG-Zimmer mit Bett, Schreibtisch und Billy-Regal in ein anderes umzieht, sondern die Büros wechselt. So auch bei unserem agenturinternen Umzug vor einigen Wochen.

Der war definitiv eine andere Hausnummer als mein Wohnungswechsel von Darmstadt nach Heidelberg: Der Arbeitsalltag wurde trotz sorgfältiger Planung immer mal wieder beeinträchtigt, man versuchte mit Ambient-Musik den Bohrlärm auszublenden, Büromaterialien gingen in Umzugskartons verloren und das Wort „Übergangslösung“ war allgegenwärtig. Und das, obwohl wir nur 250 Meter die Straße runter gen Westen gezogen sind. Mit Kartons im Arm oder auf einem Fahrradsattel balancierend. Als der letzte Tag im alten Büro anbrach, übte sich die allgemeine Freude zunächst in Zurückhaltung. Ein Anfang ist eben immer auch ein Abschied. Mit den zurückgelassenen Räumlichkeiten verbanden etliche Kollegen schöne Erinnerungen. Geburtstage und andere Umtrünke feierte die versammelte Mannschaft hier gerne.

Unternehmenskommunikation 2.0

Dafür ist in unserem neuen Quartier vieles besser. Neuer. Komfortabler. Digital eben. Die Festnetztelefone wurden abgeschafft und durch Voice-over-IP-Lösungen mit modernen Headsets ersetzt; die Internetverbindung ist nochmal um einiges schneller geworden. Weg von einer starren Sitzordnung zu einem Shared-Desk-Konzept mit freier Platzwahl. Weg von Mittagessen im Konferenzraum zu einem Gemeinschaftsraum mit großzügiger Küchenzeile, einladendem Esstisch und einem Präsentationsschirm, der sich sogar als Fernseher nutzen lässt. Nach getaner Tat haben fußballbegeisterte Kollegen gerade so zusammen beispielsweise die EM-Spiele verfolgt. Auch die Aussicht ist für einige von uns deutlich bunter geworden: Im gegenüberliegenden Park genießen viele Menschen bei schönem Wetter die Natur – und wir schließen uns in der Mittagspause gerne an. Der Commha-Arbeitsalltag wird also nicht nur durch Technik verschönert.

 
Wie Goethe schon zu sagen pflegte:

Der eine wartet, dass die Zeit sich wandelt. Der andere packt sie kräftig an – und handelt.“ Ich habe während der Umzugswoche sehr gerne mitgeholfen und einige Male selbst angepackt. Dabei gefiel mir die hemdsärmelige Art von Commha, konkrete Lösungen selbst umzusetzen. Diese zeigte sich nicht nur beim Umzug, sondern auch in unserer täglichen Arbeit – und hat mich unter anderem dazu motiviert, hier als Volontär anzufangen.