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Resümee: Sechs Wochen PR-Alltag

Commha von A bis Z

Teil 3 der Praktikumsserie: Während ich diesen Blogpost tippe, ploppt auf meinem Bildschirm eine Einladung zum Meeting auf. Jetzt ist aber Eile angesagt, denn bis dahin muss ich noch ein paar Grafiken für eine Kundenpräsentation fertigstellen. Dennoch halte ich kurz inne und stelle fest: Ohne es zu bemerken, bin ich mitten im Geschehen der Agentur angekommen. Das Brummen der Kaffeemaschine aus (...)

Die Alten sind sicher

Welche Auswirkungen der demografische Wandel auf die Verpackung hat

„Immer mehr Menschen bleiben immer länger beieinander, und die Zeit scheint stillzustehen. Viele von uns werden gleichzeitig mit ihren Eltern, Großeltern und Urgroßeltern auf der Welt sein“, schrieb der leider jüngst verstorbene FAZ-Mitherausgeber Frank Schirrmacher, Warner vor der demografischen Bombe, vor wenigen Jahren in seinem Buch „Das Methusalem-Komplott“. Stichwort (...)

Raus aus dem Bewerbungs-Dschungel

Step by Step zum Traum-Praktikum

Teil 2 der Praktikumsserie: Es ist 10 Uhr am Morgen, die Sonne blitzt durch die Wolken am Heidelberger Himmel und Nervosität begleitet jeden meiner Schritte. Zum ersten Mal laufe ich die Poststraße entlang, bis die Hausnummer 48 auf mich herunter schaut. Mit dem Summen des Türöffners beginnen die nächsten 30 Minuten. Ich schüttle Hände, führe kurzen Smalltalk, trinke einen Schluck Wasser. (...)

„Irgendwas mit Medien…“

Warum sogar die Simpsons den Studiengang der Kommunikation zu Unrecht verhöhnen

Teil 1 der Praktikumsserie: Das Footballstadion ist bis auf den letzten Platz gefüllt, die Menge jubelt und die Wellen der Begeisterung spornen die Spieler an. Vor allem der aufgehende Stern am Footballhimmel, ein junger Sportstudent, gibt sein Bestes. Doch plötzlich verändert sich die Stimmung im Stadion: Der Student stolpert unglücklich über den Fuß eines Getränkewagens und sein (...)

Wer hat Angst vorm weißen Blatt?

Storytelling mit Struktur

Montagmorgen, 9:35 Uhr. Der Kaffee dampft, draußen prasselt der deutsche Sommer gegen die Fensterscheiben. Die Mails vom Wochenende sind gelesen und beantwortet. Und nun steht er vor mir, der größte Feind eines jeden Texters: das weiße Blatt. Beziehungsweise das weiße Word-Dokument, inklusive einem kleinen schwarzen Strich links oben in der Ecke, der mich herausfordernd anblinkt. Fast so, (...)

Als Archäologin in einer PR-Agentur

Warum die Kommunikationsbranche von Quereinsteigern profitiert

Schon mal verständnislose Blicke geerntet, als Sie im Gespräch Ihren Studiengang erwähnt haben? Wenn ja, dann sind Sie mit großer Wahrscheinlichkeit Geisteswissenschaftler. Mit ein bisschen Glück gehören Sie noch zu denjenigen, die mit ihren Fächern immerhin Lehrer werden können. Ein gesellschaftlich anerkannter Job, von dem man leben kann. Deutlich weniger Verständnis brachte man mir (...)

Volontäre in der PR-Branche

Oft nur billige „Mädchen für alles“

Der Mund stand mir offen bei der Jobsuche. 800 Euro monatlich – brutto, versteht sich – hätte mir eine Agentur für ein einjähriges PR-Volontariat gezahlt. Das ausgerechnet in München, wo Quadratmeterpreise und Lebenskosten selbst Durchschnittsverdiener in die Knie zwingen. Auch andernorts reichen 800 Euro kaum zum Leben. Wer nach Abzug von Steuern und Sozialabgaben noch Miete zahlt, (...)

Radikal neu: Die gute, alte Homepage

Von der Flaschenpost und anderen Kommunikationsmitteln

Wir wollten alte Konventionen hinter uns lassen und andere Kanäle zur Selbstdarstellung nutzen. Wir haben es mit Rauchzeichen versucht. Mit Flaschenpost. Und Brieftauben. Aber der Rauch vernebelte die Sicht, unsere Flaschenpost wird wohl erst in 100 Jahren gefunden, und die Vögel waren bei Regen nicht aus dem Fenster zu bewegen. Also haben wir uns von diesen Ideen verabschiedet und uns der (...)