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Was Überraschungseier und gute Betriebsausflüge gemeinsam haben!

Zwei Tage Luxemburg und zurück

Wer kennt nicht den Werbespot für Kinderüberraschung? Darin möchte ein kleiner Junge gleich dreierlei – nämlich Spannung, Spiel und Schokolade. Ähnlich hoch sind die Ansprüche der KollegInnen, wenn es um den jährlichen Betriebsausflug geht. Dann heißt es, viele Wünsche unter einen Hut zu bringen. Das ist bei 23 gar nicht so einfach. Dass es trotzdem geht, zeigte unser Kurztrip in ein kleines Land im Herzen Europas.

Wohin soll‘s denn gehen? Nachdem die Geschäftsleitung ihr „Go“ für einen zweitägigen Ausflug gegeben hatte, rauchten bei Commha nicht lange die Köpfe. Rasch machten alle Kollegen Vorschläge – Spaß und Spannung inklusive. Danach ging es – Doodle sei Dank – gleich zügig ans Abstimmen. Und siehe da: von den vielen verlockenden Alternativen machte Luxemburg das Rennen. Ob’s auch daran lag, dass zwei CommaHa-Kollegen ihr Heimatland seit Jahren in den höchsten Tönen anpreisen? Vielleicht. Viel entscheidender war: Sie hatten nicht zu viel versprochen.

Auf ins Großherzogtum!

Nach Luxemburg ging’s mit dem gecharterten Bus. Sterbenslangweilig? Keineswegs! Vor allem neuere Kolleginnen und Kollegen nutzten die Gelegenheit, sich näher kennenzulernen. Wer macht morgens nach dem Aufstehen sein Bett? Wer hörte als Teenager die Kelly Family? Besonders spannend war das für mich als Praktikant: So wurden mir die Leute, mit denen ich knapp zwei Monate zusammenarbeitete, gleich noch sympathischer.

In Luxemburg Stadt angekommen, begaben wir uns mit Stadtführerin Elke auf Zeitreise. Jetzt wissen wir etwa: Alle öffentlichen Plätze haben eine offizielle und inoffizielle Bezeichnung – auf Französisch und in der Landessprache „Lëtzebuergesch“. Und für schlappe 30 Millionen hat sich Luxemburg eine Brücke geliehen, damit der städtische Verkehr trotz Bauarbeiten am Pont Adolphe, einem Wahrzeichen Luxemburgs, nicht stockt. Beim Besuch der Bock-Kasematten erfuhren wir alles über das unterirdische Verteidigungssystem der ehemaligen Festung.

Weiter ging’s mit Sightseeing: Beim Stadtbummel oder einem Besuch des Großherzoglichen Palasts erkundeten wir die Stadt auf eigene Faust. An Tag zwei wanderten wir zum Kloster Fünfbrunnen im hügeligen Norden. Traurige Berühmtheit erlangte es während der NS-Zeit als Sammellager für die Deportation jüdischer Luxemburger. Heute dient es als Rückzugsort zum Energietanken und Fasten. Zum Abschluss folgte ein kultureller Leckerbissen: die weltberühmte Fotoausstellung „The Family of Man“ im Städtchen Clervaux.

Kultur-Hunger

Apropos Leckerbissen: Beim gemeinsamen Abendessen in der hauptstädtischen Brasserie du Cercle wurden uns Luxemburger Spezialitäten aufgetischt, darunter der Klassiker „Ham, Fritten an Zalot“ (Schinken, Pommes und Salat). Alles vorzüglich und durchaus sättigend. Für ihre Kalorienarmut ist die luxemburgische Küche nämlich nicht bekannt!

Klingt gut? War’s auch. Langweilig dürfte es bis zum nächsten Ausflug nicht werden. Denn bei Commha ist das ganze Jahr was los, dank gemeinsamen Mittagessen, BASF-Firmencup, Filmabenden und Geburtstagsfeiern. Da bleiben fast keine Wünsche offen.